Den digitalen Wandel gestalten

Ein Artikel von BMWi.de
Die Digitalisierung ist in vollem Gange. Sie betrifft uns alle – und sorgt für einen tiefgreifenden Wandel in jedem Lebensbereich. Die digitale Transformation eröffnet dabei große Chancen für mehr Lebensqualität, revolutionäre Geschäftsmodelle und effizienteres Wirtschaften. Das BMWi gestaltet diesen Wandel durch kluge Rahmenbedingungen und gezielte Förderung mit, um die digitalen Potentiale zu nutzen und neue Herausforderungen erfolgreich zu meistern.
Schon heute sind über 20 Milliarden Geräte und Maschinen über das Internet vernetzt – bis 2030 werden es rund eine halbe Billion sein. Digitalisierung und Vernetzung kann ein Motor für Wachstum und Wohlstand sein. Die digitale Wirtschaft in Deutschland ist nicht nur ein bedeutender Wirtschaftssektor und wichtiger Technologiebereich, sondern auch Treiber der Digitalisierung von Unternehmen, Arbeitswelt und Gesellschaft. Dies zeigt auch der jährliche Monitoring-Report „Wirtschaft DIGITAL“.
Gerade für kleine und mittlere Unternehmen sind digitale Kompetenzen ein entscheidender Wettbewerbsfaktor – bei ihnen besteht ein besonderer Förder- und Beratungsbedarf. Auch in der Industrie kann Digitalisierung durch intelligente Produktionsverfahren höhere Produktivität und Effizienz erzielen. Das entscheidende Stichwort heißt hier: Industrie 4.0. Sie ermöglicht es nicht nur, individuelle Kundenwünsche zu berücksichtigen, sondern gänzlich neue industrielle Produkte und Geschäftsmodelle zu entwickeln.
Politik für die digitale Gesellschaft
Moderne Netzpolitik bedeutet, faire und einfache Rahmenbedingungen für die Digitalisierung zu setzen – um digitale Verbraucherrechte und die sozialen und wirtschaftlichen Potenziale für Bürger und Unternehmen auszuschöpfen. Mit wichtigen netzpolitischen Initiativen und regulativen Maßnahmen sorgt das BMWi dafür, dass alle Bürger und Unternehmen am technologischen Fortschritt teilhaben und Innovationen gefördert werden. Mehr zum Thema Netzpolitik.
Die digitale Ökonomie gestalten
Der digitale Wandel sorgt nicht nur für neue Produkte und Dienste, sondern auch für einen Umbruch tradierter Marktlogiken. Mit der am 28. September 2016 beschlossenen 9. Novelle des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) verbessert die Bundesregierung den Ordnungsrahmen für eine digitalisierte Wirtschaft im Bereich der Missbrauchs- und Fusionskontrolle. Die ökonomischen Besonderheiten digitaler Märkte werden damit berücksichtigt – und ein wirksamer Schutz vor Missbrauch durch marktbeherrschende Unternehmen sowie eine effektive Fusionskontrolle sichergestellt. Mehr erfahren.
Es gilt, den digitalen Wandel aktiv zu gestalten und zukunftsfähige Regeln für die digitale Ökonomie, Sharing Economy und digitale Plattformen aufzustellen. Damit ein fairer Wettbewerb zwischen diesen Plattformen und etablierten Marktakteuren sichergestellt ist, hat das Bundeswirtschaftsministerium einen breiten Diskussionsprozess gestartet. Ein erstes Ergebnis ist das Weißbuch zu Digitalen Plattformen, das auf Basis der Diskussion konkrete Vorschläge für eine digitale Ordnungspolitik vorlegt. Dabei sind zwei Ziele zentral: Ein inklusives Wachstum durch Investitionen und Innovationen auf Grundlage eines fairen Wettbewerbs zu ermöglichen und individuelle Grundrechte und Datensouveränität zu gewährleisten.

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